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Undurchschaubares Liebesglück/-pech

Was bisher geschah: Dieser, jener, den ich im Januar an der Haltestelle geknutscht hab, ist seit 5 Monaten meiner gewesen und seit 2 1/2 Monaten sogar ohne Französin. Seit einer Woche, auf den tag genau ist er es nicht mehr.

Wie's bisher geschah: Wenn meine Zeitrechnung stimmt, ist es 6 Wochen her, vor denen unser Unglück begann. Freitags Abends sitzen wir gemütlich bei seinen Freunden. Alles war gut. Samstag morgen wach ich auf, hab Zweifel im Bauch und denk mir "scheiße". Da ist eine Unklarheit. Unklarheit, die ich mir nicht erklären kann und konnte. Den Tag habe ich mit einer Freundin bei meinen Eltern verbracht, war hin und her gerissen. Abends kam ich zu ihm zurück, war in der totalen Zwiespalt, wollte ihn an mich ranziehen, konnte ihn aber nicht an mich ranlassen. Mir war schlecht, so schlecht, dass ich mich übergeben musste. Danach bin ich eingeschlafen. Am nächsten morgen bin ich aufgewacht und hab die Reste aus meinem Magen im Klo versenkt. Irgendwann ist er wach gewurden, hat Frühstück gemacht und ich hab nachgedacht, hab angefangen zu weinen und beschlossen mit ihm zu reden. Dann waren wir an dem Punkt, an dem wir eine küssende Pause eingelegt haben. Den Rest des Tages haben wir gemeinsam verbracht, so wie die Nacht. Am nächsten Tag bin ich weinend nach Hause zurück, in meine Studienstadt gefahren. Das weinen hat die ganze Woche durchgehalten, jeden Tag hab ich mit ihm telefoniert. Er war in meiner ganzen Wohnung. Donnerstag bin ich frühzeitig nach Hause gefahren. Hab jeden Tag mit Nervenzusammenbrüchen kämpfen müssen. Samstag haben wir uns getroffen. Er hatte mir unglaublich gefehlt. Von dem Tag an hab ich wieder essen können und es ging mir auch ein bisschen besser. Von dem Tag an war auch unsere Pause beendet. 
Am Montag darauf habe ich meine Psychotherapeutin konsultiert, die sich 2 Tage später Zeit für mich nahm. Ich habe geweint und musste mich mit dem Punkt zufriedengeben, mich von ihm distanzieren zu müssen, aber nicht Schluß machen zu müssen.
Am Ende der Woche, in der ich jeden Tag mit ihm verbracht habe bin ich, mit einem einigermaßen guten Bauchgefühl und dem Vorhaben bald in eine Tagesklinik zu gehen mit meiner besten Freundin in die Studienstadt zurückgefahren. Dort ging es mir besser. Ich hatte weiterhin jeden Tag Kontakt zu meinem Mann. Bin das Wochenende darauf ans Meer gefahren und hab am Montag darauf meine beste Freundin aus meiner Studienstadt verabschieden müssen. In der Woche habe ich jeden Tag meine Hoffnungen weiter aufgebaut. Jeden tag mit ihm telefoniertAm Freitag darauf bin ich in die Heimatstadt gefahren. Bin bei ihm angekommen, aber war mit dem Kopf nicht bei ihm. Hab wieder geweint, mich mit meinen Eltern getroffen, die haben mir zugeredet, so dass ich weiter kämpfen konnte. Er kam nach, wir haben mit meinen Eltern was getrunken und ich habe bei ihm geschlafen und es ging mir besser. Am nächsten Tag bin ich mit den Pfadfindern in ein Lager gefahren, kam 2 Tage später zu ihm zurück. Es war schön. Nach 3 schönen Stunden bin ich zurück zum Studieren gefahren, mit dem Wissen 2 Nächte später zurück zu meiner Psychologin in meine Heimatstadt zu fahren. dort habe ich ihn kurz getroffen, danach hatte ich meine Sitzung.
Meine Psychologin meinte zu mir, dass eine offene Beziehung, die wir führten, meine Binungsängste noch verstärken würde und es dadurch logisch wäre, dass sich ein teil von mir wehren würde. Und dass ich zu ihm ehrlich sein sollte und ihm mitteilen sollte, dass ich Schluss machen würde, wenn er diese offene Beziehung nutzen würde. 
Am Abend haben wir miteinander geredet. Ich hab ihm erzählt, dass ich ihm diese offene Beziehung nur zugestanden habe, da ich ihm zwischen den 2 Beziehungen wenigstens eine Pause und die Freiheit im Kopf geben wollte. Seine Antwort war, dass er diese Pause zwischen den beziehungen noch nachholen müsste und machte mit mir Schluß. Ich schlief noch eine Nacht bei ihm und wir gingen wieder küssend auseinander mit dem Vorsatz, dass er sich Zeit für sich nehmen wollte um sich zu reflektieren. Er sagte an dem Tag auch noch, dass ich sein Lieblingsmensch bin und, dass er mivh nicht verlieren will.
Das Wochenende danach war sehr gut. Ich habe die Freiheit genossen. Bis mir Samstag auf Sonntag klar wurde. Ich habe ihn nicht mehr und er fehlt mir.

Jetzt sind wir in der jetzigen Woche. Ich habe schon eine Woche in Trennung "durchgstanden". Ich habe ständig Sehnsucht nach ihm gehabt, jeden Tag geweint, versucht mich abzulenken etc. - bis gestern, nachdem ich seinen besten Freund gesehen habe und meinen Mann in größerer Runde als Exfreund bezeichnen musste. gestern kam dann der Punkt: Ich kann nicht mehr, ich ruf jetzt an. Wir haben 20 min telefoniert. Er sagte mir, dass ich ihm fehle, er aber Zeit braucht und dass ich weiterhin sein Lieblingsmensch bin. Nachdem ich ihm gesagt habe, dass es mir fehlt neben ihm einzuschlafen hat er mich eingeladen, am Samstag zu einer Party zu ihm zu kommen und danach neben ihm einzuschlafen.
Nach diesem Telefonat und seit diesem telefonat ist noch alles verworrener. Denn jetzt fehlt er mir nicht mehr ganz so schlimm. Das heißt ich spüre es nicht so sehr. Aber mir ist seit dem wieder schlecht. ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich habe mich gestern noch übergeben. Die Zerissenheit geht weiter. Noch 2 Tage muss ich durchhalten. Dann kann ich heim. Am Montag treff ich meine Psychologin und hoffe, die kann mir weiterhelfen.

Es ist ein einziges Chaos. ich liebe diesen Mann! Und ich kann nicht mit ihm zusammen sein! Und ich kann auch nicht hoffen, dass sich so schnell was ändert und ich weiß nicht weiter. Weiß einfach nicht mehr weiter!

23.6.11 08:50
 


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